• Mutterkuh

    Nur gemeinsam sind wir stark.

    Für unsere Landwirtinnen und Landwirte heißt artgerechte Tierhaltung auch, Herdentiere in Gruppen zu halten. In der Tierernährung setzen wir auf betriebseigene Futtermittel, die frei von gentechnisch veränderten Organismen sind.

  • Bluehstreifen

    Ohne Spritze, das ist spitze.

    Unsere Landwirtinnen und Landwirte verzichten ganz bewusst auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Mit einer "Landwirtschaft für Artenvielfalt" leisten sie zudem einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Naturschutz.

  • 2 Kühe / Alternative

    Für unsere Kühe lohnt sich die Mühe.

    Tierwohl sowie eine artgerechte Tierhaltung liegen unseren Landwirtinnen und Landwirten am Herzen. Das fängt für uns beim Weidegang an und hört beim Verbot der Anbindehaltung auf.

  • Schweinchen

    Das Schwein sich suhlt in Schlamm und Stroh,
    macht Landwirt und Verbraucher froh.

    Unsere Tiere bekommen ausreichend Auslauf und leben auf eingestreuten Liegeflächen - eine ökologische Schweinehaltung, die dem Tier gut tut und die die Verbraucherin und der Verbraucher am Ende schmeckt.

Herzlich Willkommen beim Biopark e. V.

Neues und Veranstaltungen

Perspektive Bio-Fleischerzeugung

Die Hamburger Bio-Offensive lädt herzlich alle umstellungsinteressierten und Bio-Landwirte und -Landwirtinnen Hamburgs zu folgender Veranstaltung ein:

Perspektive Bio-Fleischerzeugung
18. November 2019, 13:30 - 17:45 Uhr
Kompetenz- und Beratungszentrum für Gartenbau und Landwirtschaft
Brennerhof 123, 22113 Hamburg

Thema der Veranstaltung ist die Direktvermarktung von Bio-Rindfleisch. Neben fachlichen Aspekten einer Umstellung geht es um Perspektiven, Varianten und Kalkulation der Direktvermarktung ökologischer Fleischprodukte. Zusätzlich werden Möglichkeiten der stressarmen Schlachtung und Vorteile einer gebündelten Vermarktung aufgegriffen. Anschließend wird ein Workshop zu dem Thema „Gemeinschaftlich an den Endverbraucher vermarkten“ stattfinden. Im Workshop werden Praxisbeispiele vorgestellt, Ideen gesammelt und Chancen und Hemmnisse ermittelt.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bitte bis zum 15. November an Hanna Anders, hanna.anders@bioland.de oder Tel. 04331 94 38 179 / Fax: 04331 94 38 177.

 

Öko-Marketingtage auf Schloss Kirchberg: Welcome to mainstream - gemeinsam Verantwortung übernehmen

Die ökologische Land- und Ernährungswirtschaft hat die Nische verlassen - ihr Marktanteil beträgt heute über zehn Prozent. Immer mehr Landwirtinnen und Landwirte wollen auf ökologische Produktion umstellen. Biologisch erzeugte Lebensmittel stehen hoch im Kurs und werden über alle Kanäle vertrieben - auch über traditionelle Premiumlabel. Bio ist Mainstream geworden.

Ein Wandel, auf den die Bio-Branche reagieren und für den sie Verantwortung übernehmen muss. Wie sich öffnen und zugleich das Profil schärfen, um den Idealen und Werten treu zu bleiben? Wer übernimmt hier bereits Verantwortung? Welche positiven Beispiele gibt es? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Öko-Marketingtage 2019.

Erfahren Sie in den Vorträgen mehr über die neuesten Entwicklungen auf dem Markt, authentische Produktion sowie nachhaltige Vermarktung. Diskutieren Sie in Workshops darüber, wie Verantwortung in den Bereichen Tierwohl, Verbraucher, Handwerk und regionales Bio übernommen werden kann. Erarbeiten Sie gemeinsam Lösungsansätze. Beim Dinner, in den Pausen sowie bei Exkursionen zu Betrieben und Projekten in der Region gibt es Möglichkeiten zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Anbauverbände, des Lebensmitteleinzelhandels, des Handels, des Handwerks und der Politik sowie mit Multiplikatoren.

Das ausführliche Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

Termin: 19. und 20. November 2019

Veranstaltungsort: Schloss Kirchberg

YoungFarmersConvention

Der Bauernverband MV lädt alle Junglandwirtinnen und -landwirte zu einem Erfahrungsaustausch und Seminar am 20. November an die Hochschule Neubrandenburg ein.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Bei Fragen melden Sie sich bitte bei Sarah Selig unter 0395-4309218.


Aktuelle Schwerpunkte

Landwirtschaft für Artenvielfalt

Um dem Artensterben etwas entgegenzusetzen, wurde auf Initiative vom Biopark e. V. in Kooperation mit dem WWF und unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. sowie mit Unterstützung des Landwirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern der Naturschutzstandard "Landwirtschaft für Artenvielfalt" entwickelt.

Hier finden Sie alle teilnehmenden Biopark-Betriebe.

 

Revision der EU-Öko-Verordnung

Seit 1991 regelt die EU mithilfe der EU-Öko-Verordnung, wie Öko-Produkte erzeugt, verarbeitet und gekennzeichent werden. Nach knapp vier Jahren zäher Verhandlungen trat am 17. Juni 2018 das neue Bio-Basisrecht in Kraft. Abgeschlossen ist das Update der Öko-Verordnung damit aber noch nicht. In Brüssel heißt es nun, entscheidende Regeln zu ergänzen und Schwachstellen des neuen Bio-Rechts zu beheben, damit die neue Öko-Verordnung in vollständiger Fassung ab 1. Januar 2021 angewendet werden kann.

Informationen zum aktuellen Stand der Revision der EU-Öko-VO finden Sie auf der Internetseite des Dachverbandes BÖLW.

Zurzeit kursieren irrtümliche Meldungen zur Auslegung der neuen EU-Öko-VO. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) hat die zehn wichtigsten Irrtümer richtig gestellt.

Weidetierhaltung und Wolfsmanagement

Die Weidehaltung ist eine zentrale Säule der artgerechten Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen im Öko-Landbau. Sie ist aktiver Biotop- und Artenschutz und sichert zahlreichen Pflanzen-, Insekten- und Vogelarten das Überleben. Gleichzeitig gehören zur Vielfalt natürlicher Öko-Systeme auch Raubtiere wie der Wolf. Seit einigen Jahren breitet sich der Wolf in Deutschland wieder aus und etabliert sich in immer mehr Regionen als Bestandteil der heimischen Wildfauna. Er ist gemäß Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Für den Ökolandbau und auch den Naturschutz stellt sich somit ein wachsender Zielkonflikt zwischen Biotopschutz durch möglichst weitflächige Weidehaltung und dem Artenschutz einzelner Tierarten ein.

Betroffene Weidetierhalterinnen und -halter können sich hier über das Wolfsmanagement und Telefonnummern im Schadensfall in ihrem jeweiligen Bundesland informieren.

 


Themen

Verbraucher

Wofür steht Biopark? Was macht den Verband aus? Hier finden Sie weitere Informationen zum Biopark e. V.

Mitglieder

Informationen über die Vorteile einer Biopark-Mitgliedschaft und wie man Biopark-Mitglied wird sowie Neuigkeiten aus dem Verband sind hier zusammgefasst.

Partner

Hier finden Sie unsere Partner wie die Biopark Markt GmbH sowie weitere Biopark-Kooperationen.

Presse

Auf dieser Seite finden Sie die Ansprechpartnerinnen. Zudem steht Ihnen ein Download-Service zur Verfügung.

Drei gute Argumente für Biopark

Tierwohl und Artenschutz

Eine artgerechte Tierhaltung mit Weidegang und Ausläufen, der Ausschluss von Gentechnik und eine möglichst geschlossene Kreislaufwirtschaft gehören ebenso zu den Prämissen des Biopark e. V. wie der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestidzide und ein aktiver Einsatz für Natur- und Klimaschutz.

Strenge Richtlinien

Nutztiere leben unter natürlichen Bedingungen bei Weidegang und betriebseigenem Futter. Das Verbot gentechnisch veränderter Organismen und auf deren Grundlage hergestellten Erzeugnisse schließen die strengen Biopark-Richtlinien ebenso ein wie das Verbot der Anbindehaltung bei Wiederkäuern.

Qualität statt Quantität

... heißt der oberste Grundsatz bei Biopark e. V. Biopark steht für hochwertiges Fleisch mit gesicherter, ökologischer Qualität und absoluter Transparenz in der Viehhaltung.

Geschichte und Geschichten

1991 gründete Frau Prof. Heide-Dörte Matthes mit zwölf engagierten Landwirtinnen und Landwirten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Karow, Mecklenburg-Vorpommern, den Biopark e. V.  Sie begannen mit rund 15.000 Hektar, wovon diese Flächen überwiegend in Natur- und Landschaftsschutzgebieten lagen. Ihr Ziel war es, ihre Produkte gemeinsam unter einer Dachmarke zu vermarkten. So wurde 1994 die Erzeugergemeinschaft "Biopark Markt GmbH" gegründet, die fortan Biopark-Mitglieder auf der Suche nach Abnehmern für ihre ökologisch erzeugten Produkte unterstützt.

2002 trat der Biopark e. V. dem BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) bei.

2004 gründen fünf Biopark-Betriebe und deren elf konventionell wirtschaftende Nachbarn die erste deutsche Gentechnikfreie Zone zwischen Warbel und Recknitz mit einem Flächenumfang von fast 10.000 Hektar.

2005 wird Frau Prof. Matthes zur Ehrenvorsitzenden des Biopark e. V. ernannt.

Rövertannen 13  |  18273 Güstrow
Tel: 03843 - 24 50 30