• Mutterkuh

    Nur gemeinsam sind wir stark.

    Für unsere Landwirtinnen und Landwirte heißt artgerechte Tierhaltung auch, Herdentiere in Gruppen zu halten. In der Tierernährung setzen wir auf betriebseigene Futtermittel, die frei von gentechnisch veränderten Organismen sind.

  • Bluehstreifen

    Ohne Spritze, das ist spitze.

    Unsere Landwirtinnen und Landwirte verzichten ganz bewusst auf chemisch-synthetische Pestizide. Mit einer "Landwirtschaft für Artenvielfalt" leisten sie zudem einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Naturschutz.

  • 2 Kühe / Alternative

    Für unsere Kühe lohnt sich die Mühe.

    Tierwohl sowie eine artgerechte Tierhaltung liegen unseren Landwirtinnen und Landwirten am Herzen. Das fängt für uns beim Weidegang an und hört beim Verbot der Anbindehaltung auf.

  • Schweinchen

    Das Schwein sich suhlt in Schlamm und Stroh,
    macht Landwirt und Verbraucher froh.

    Unsere Tiere bekommen ausreichend Auslauf und leben auf eingestreuten Liegeflächen - eine ökologische Schweinehaltung, die dem Tier gut tut und die die Verbraucherin und der Verbraucher am Ende schmeckt.

Herzlich Willkommen beim Biopark e. V.

Biopark e.V. erhält Direktanerkennung von Bio Suisse

Bio Suisse, die Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen und die wichtigste Bioorganisation in der Schweiz, hat Biopark e.V. direkt als Anbauverband anerkannt. Somit können Produkte von Bioparkproduzentinnen und -produzenten nun ohne aufwendige Einzelanerkennungen in die Schweiz geliefert werden. Am Freitag, den 15. Februar 2019, unterzeichneten beide Verbände den Aufnahmevertrag im Rahmen der BIOFACH in Nürnberg.

„Die Bio Suisse Richtlinien gehören zu den strengsten der Welt. Wir freuen uns sehr, dass die pflanzlichen Erzeugnisse von Biopark diese hohen Ansprüche erfüllen. Somit können Biopark-Produzenten ohne zusätzliche Bio Suisse Zertifizierung auch in die Schweiz exportieren“, sagt Balz Strasser, Geschäftsführer Bio Suisse.

Der Vorstandsvorsitzende von Biopark e.V., Jens Rasim, erklärt: „Um unseren Mitgliedern den Export in die Schweiz deutlich zu erleichtern, hat sich Biopark e.V. als Verband direktanerkennen lassen. Unsere Betriebe können nun einfacher Getreide und andere pflanzliche Produkte in die Schweiz vermarkten. Dadurch eröffnen sich ihnen neue und interessante Vermarktungswege. Unsere Betriebe können die Rohstoffe liefern, die den Schweizer Erzeugerinnen und Erzeugern ökologischer Produkte fehlen.“

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Neues und Veranstaltungen

Steigerung der Energieeffizienz in Landwirtschaft und Gartenbau

Speziell zur Steigerung der Energieeffzienz in Landwirtschaft und Gartenbau gibt es seit 2016 das entsprechende Bundesprogramm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Das Bundesprogramm startet 2019 in eine neue Förderperiode und es ist inzwischen ein viel genutztes Instrument, um die einzelbetriebliche Beratung und Investitionen landwirtschaftlicher Unternehmen einschließlich des Gartenbaus zu unterstützen. Der Einsatz neuer, energieeffzienter Technik und die Digitalisierung sind die treibenden Motoren für mehr Energieeffzienz. Dennoch wird heute immer noch weniger in Energieeffzienz investiert, als es wirtschaftlich sinnvoll und zur Realisierung unserer nationalen Energieeffzienz- und Klimaschutzziele notwendig ist.

Mit dieser Tagung möchten das BMEL und die BLE die Ergebnisse der Programmevaluierung vorstellen und erkunden, wo es noch große Energieeffzienzreserven gibt, welche mittel- bis langfristigen Anpassungsbedarfe sich daraus für die Landwirtschaft und den Gartenbau ergeben und wie dieser Prozess unterstützt werden kann.

Bitte melden Sie sich bis zum 19. März 2019 hier an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Fachtagung: Ökolandbau in der beruflichen Bildung

Eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht gut ausgebildete Fachkräfte. Angehende Landwirtinnen und Landwirte, Gärtnerinnen und Gärtner und Winzerinnen und Winzer sollten schon in der Ausbildung auch die Grundlagen der ökologischen Wirtschaftsweise vermittelt bekommen. In einem bundesweiten Projekt wurde erfasst, wie der Ökolandbau in den verschiedenen Bundesländern in die berufliche Bildung integriert ist. Die Ergebnisse der Auswertung wurden anschließend in Dialogforen von Vertreterinnen und Vertretern der beruflichen Bildung diskutiert. Zudem haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf jedem der Foren Handlungsoptionen entwickelt für eine stärkere Integration des ökologischen Landbaus in die berufliche Bildung. Auf der Fachtagung werden die Projektergebnisse präsentiert und mit Ihnen Handlungsoptionen für die Zukunft erarbeitet. Ziel der Tagung ist es auch, den Austausch über Landesgrenzen hinweg zu ermöglichen und Akteurinnen und Akteure bundesweit miteinander zu vernetzen.

Weitere Informationen zum Programm und die Anmeldung finden Sie hier.

Tierwohl – Verfahrenstechnische und ökonomische Aspekte in der Milchviehhaltung

Wir laden Sie herzlich zu unserer Weiterbildungsveranstaltung zum Thema Tierwohl in der (ökologischen) Milchviehhaltung ein. Jennifer Löbel und Paul Gütschow von der Hochschule Neubrandenburg (SG Agrarwirtschaft) vermitteln in ihrem Vortrag (Tierwohl und Management - quo vadis- Analyse von 34 konventionell wirtschaftenden Milchviehbetrieben. – Was können Öko-Betriebe daraus ableiten?) ausgewählte Forschungsergebnisse und Maßnahmenvorschläge. Sie haben die Möglichkeit zur ausgiebigen Diskussion! Im Anschluss besichtigen wir einen Biopark-Milchviehbetrieb.

Das ausführliche Programm samt Anmeldeformular finden Sie hier.

Ort: Biopark Markt GmbH, Stavenhagener Straße 41, 17139 Malchin

 

 

 


Aktuelle Schwerpunkte

Landwirtschaft für Artenvielfalt

Um dem Artensterben etwas entgegenzusetzen, wurde auf Initiative vom Biopark e. V. in Kooperation mit dem WWF und unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. sowie mit Unterstützung des Landwirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern der Naturschutzstandard "Landwirtschaft für Artenvielfalt" entwickelt.

Hier finden Sie alle teilnehmenden Biopark-Betriebe.

 

Revision der EU-Öko-Verordnung

Seit 1991 regelt die EU mithilfe der EU-Öko-Verordnung, wie Öko-Produkte erzeugt, verarbeitet und gekennzeichent werden. Nach knapp vier Jahren zäher Verhandlungen trat am 17. Juni 2018 das neue Bio-Basisrecht in Kraft. Abgeschlossen ist das Update der Öko-Verordnung damit aber noch nicht. In Brüssel heißt es nun, entscheidende Regeln zu ergänzen und Schwachstellen des neuen Bio-Rechts zu beheben, damit die neue Öko-Verordnung in vollständiger Fassung ab 1. Januar 2021 angewendet werden kann.

Informationen zum aktuellen Stand der Revision der EU-Öko-VO finden Sie auf der Internetseite des Dachverbandes BÖLW.

Zurzeit kursieren irrtümliche Meldungen zur Auslegung der neuen EU-Öko-VO. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) hat die zehn wichtigsten Irrtümer richtig gestellt.

Weidetierhaltung und Wolfsmanagement

Die Weidehaltung ist eine zentrale Säule der artgerechten Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen im Öko-Landbau. Sie ist aktiver Biotop- und Artenschutz und sichert zahlreichen Pflanzen-, Insekten- und Vogelarten das Überleben. Gleichzeitig gehören zur Vielfalt natürlicher Öko-Systeme auch Raubtiere wie der Wolf. Seit einigen Jahren breitet sich der Wolf in Deutschland wieder aus und etabliert sich in immer mehr Regionen als Bestandteil der heimischen Wildfauna. Er ist gemäß Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Für den Ökolandbau und auch den Naturschutz stellt sich somit ein wachsender Zielkonflikt zwischen Biotopschutz durch möglichst weitflächige Weidehaltung und dem Artenschutz einzelner Tierarten ein.

Betroffene Weidetierhalterinnen und -halter können sich hier über das Wolfsmanagement und Telefonnummern im Schadensfall in ihrem jeweiligen Bundesland informieren.

 


Themen

Verbraucher

Wofür steht Biopark? Was macht den Verband aus? Hier finden Sie weitere Informationen zum Biopark e. V.

Mitglieder

Informationen über die Vorteile einer Biopark-Mitgliedschaft und wie man Biopark-Mitglied wird sowie Neuigkeiten aus dem Verband sind hier zusammgefasst.

Partner

Hier finden Sie unsere Partner wie die Biopark Markt GmbH sowie weitere Biopark-Kooperationen.

Presse

Auf dieser Seite finden Sie die Ansprechpartnerinnen. Zudem steht Ihnen ein Download-Service zur Verfügung.

Drei gute Argumente für Biopark

Tierwohl und Artenschutz

Eine artgerechte Tierhaltung mit Weidegang und Ausläufen, der Ausschluss von Gentechnik und eine möglichst geschlossene Kreislaufwirtschaft gehören ebenso zu den Prämissen des Biopark e. V. wie der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestidzide und ein aktiver Einsatz für Natur- und Klimaschutz.

Strenge Richtlinien

Nutztiere leben unter natürlichen Bedingungen bei Weidegang und betriebseigenem Futter. Das Verbot gentechnisch veränderter Organismen und auf deren Grundlage hergestellten Erzeugnisse schließen die strengen Biopark-Richtlinien ebenso ein wie das Verbot der Anbindehaltung bei Wiederkäuern.

Qualität statt Quantität

... heißt der oberste Grundsatz bei Biopark e. V. Biopark steht für hochwertiges Fleisch mit gesicherter, ökologischer Qualität und absoluter Transparenz in der Viehhaltung.

Geschichte und Geschichten

1991 gründete Frau Prof. Heide-Dörte Matthes mit zwölf engagierten Landwirtinnen und Landwirten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Karow, Mecklenburg-Vorpommern, den Biopark e. V.  Sie begannen mit rund 15.000 Hektar, wovon diese Flächen überwiegend in Natur- und Landschaftsschutzgebieten lagen. Ihr Ziel war es, ihre Produkte gemeinsam unter einer Dachmarke zu vermarkten. So wurde 1994 die Erzeugergemeinschaft "Biopark Markt GmbH" gegründet, die fortan Biopark-Mitglieder auf der Suche nach Abnehmern für ihre ökologisch erzeugten Produkte unterstützt.

2002 trat der Biopark e. V. dem BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) bei.

2004 gründen fünf Biopark-Betriebe und deren elf konventionell wirtschaftende Nachbarn die erste deutsche Gentechnikfreie Zone zwischen Warbel und Recknitz mit einem Flächenumfang von fast 10.000 Hektar.

2005 wird Frau Prof. Matthes zur Ehrenvorsitzenden des Biopark e. V. ernannt.

Rövertannen 13  |  18273 Güstrow
Tel: 03843 - 24 50 30