• Mutterkuh

    Nur gemeinsam sind wir stark.

    Für unsere Landwirtinnen und Landwirte heißt artgerechte Tierhaltung auch, Herdentiere in Gruppen zu halten. In der Tierernährung setzen wir auf betriebseigene Futtermittel, die frei von gentechnisch veränderten Organismen sind.

  • Bluehstreifen

    Ohne Spritze, das ist spitze.

    Unsere Landwirtinnen und Landwirte verzichten ganz bewusst auf chemisch-synthetische Pestizide. Mit einer "Landwirtschaft für Artenvielfalt" leisten sie zudem einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Naturschutz.

  • 2 Kühe / Alternative

    Für unsere Kühe lohnt sich die Mühe.

    Tierwohl sowie eine artgerechte Tierhaltung liegen unseren Landwirtinnen und Landwirten am Herzen. Das fängt für uns beim Weidegang an und hört beim Verbot der Anbindehaltung auf.

  • Schweinchen

    Das Schwein sich suhlt in Schlamm und Stroh,
    macht Landwirt und Verbraucher froh.

    Unsere Tiere bekommen ausreichend Auslauf und leben auf eingestreuten Liegeflächen - eine ökologische Schweinehaltung, die dem Tier gut tut und die die Verbraucherin und der Verbraucher am Ende schmeckt.

Herzlich Willkommen beim Biopark e. V.

Neues und Veranstaltungen

14. Brandenburger Festival des Umwelt- und Naturfilms - Ökofilmtour 2019

Schwerpunkte des 14. Festivals sind die Bewahrung der Biodiversität sowie damit einhergehende Nützlichkeit von Insekten für das menschliche Überleben, nachhaltiger Konsum im täglichen Leben und die möglichen Folgen des bereits eintretenen Klimawandels. Viele Filme des Festivals beschäftigen sich - auch im weitesten Sinne - mit diesen Themen und werden im Rahmen des "Lebenslangen Lernens" mit den Zuschauern diskutiert. Gesprächspartner werden Filmemacher, Politiker sowie Experten des Umwelt- und Naturschutzes sein.

Auftakt des Festivals ist am 16. Januar in Potsdam. Vom 22. bis 24. Januar gastiert das Festival in Eberswalde.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Ideenwettbewerb „Land schreibt Zukunft“ – jetzt bewerben!

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sucht innovative Projekte und Ideen über den  Ideenwettbewerb „Land schreibt Zukunft“  des Fonds Nachhaltigkeitskultur. Der RNE fördert innovative Ideen, die eine Veränderung unserer Alltagskultur im ländlichen Raum anstoßen, mit bis zu 50.000 Euro.

Willkommen sind Denkanstöße und Zukunftsskizzen aus der Vor-Ort-Perspektive ebenso wie Überlegungen zur Ausweitung konkreter, beispielgebender Projekte der Nachhaltigkeitskultur. Bewerben können Sie sich bis 20. Januar 2019 in diesen Kategorien:

1. Wertschöpfung & nachhaltiges Wirtschaften
In diesen Bereich fallen zum Beispiel Ideen, die die Erzeugung, Verarbeitung und Vertrieb von regionalen Bio-Produkten zukunftsfähig verknüpfen: Schaffen Sie mehr Nachhaltigkeit durch den Verbund von Erzeugern, Anbietern und Endkunden, etwa mithilfe digitaler Vernetzung und Kommunikation. Verbessern Sie die Ausbildung von Umwelthandwerkern im ländlichen Raum. Schützen Sie die Natur durch nachhaltige Nutzung.

2. Tourismus
Hier geht es um nachhaltige regionale bzw. lokale Tourismuspotenziale. Ihre Ideen können beispielsweise dazu beitragen, die Saison gleichmäßiger zu nutzen und Arbeitsplätze im Einklang mit Natur und ländlichem Zusammenhalt zu sichern oder zu schaffen.

3. Gesellschaftlicher Wandel
4. Bildung
5. Öffentliche Verwaltung

Wer kann mitmachen?
Bewerben können sich gemeinnützige Akteure, also zum Beispiel Vereine, Stiftungen, Verbände und Körperschaften des öffentlichen Rechts, wie zum Beispiel Schulen, Kindergärten und Gebietskörperschaften. Die einreichende Institution muss im ländlichen Raum in Deutschland verankert sein. Die Kooperation mit der Gemeinde und/oder dem Landkreis ist wünschenswert, wenn diese nicht selbst die Bewerbung einreichen. Mitmachen können auch Klein- und Mittelstädte mit maximal 30.000 Einwohnern.

Wichtig zu wissen
Gesucht ist Neues und Innovatives. Wenn Ihre Idee schon umgesetzt wurde oder Ihr Projekt bereits läuft, können Sie mit einer Weiterentwicklungsidee teilnehmen. Studien, Forschungsarbeiten oder Gutachten können in diesem Ideenwettbewerb hingegen nicht finanziert werden. Details zu den Teilnahmebedingungen finden Sie unter der Rubrik Bewerben und in den Förderrichtlinien auf www.tatenfuermorgen.de. Bitte beachten Sie: Das Projektbüro ist zwischen den Jahren vom 22.12.2018 bis 01.01.2019 nicht besetzt. Davor und danach sind wir für Sie da.

Rat für Nachhaltige Entwicklung:
Geschäftsstelle c/o GIZ Potsdamer Platz 10
10785 Berlin


 

Frühbucherrabatt für die Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau 2019

Vom 05. bis 08. März 2019 wird in Kassel die 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau stattfinden. Unter dem Motto „Innovatives Denken für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft“ laden die Veranstalter ein, gemeinsam sowohl generelle Zukunftsperspektiven als auch die Lösung konkreter Herausforderungen zu diskutieren.

Bis zum 20. Januar 2019 erhalten Sie einen Frühbucherrabatt bei Ihrer Anmeldung!


Aktuelle Schwerpunkte

Landwirtschaft für Artenvielfalt

Um dem Artensterben etwas entgegenzusetzen, wurde auf Initiative vom Biopark e. V. in Kooperation mit dem WWF und unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. sowie mit Unterstützung des Landwirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern der Naturschutzstandard "Landwirtschaft für Artenvielfalt" entwickelt.

Hier finden Sie alle teilnehmenden Biopark-Betriebe.

 

Revision der EU-Öko-Verordnung

Seit 1991 regelt die EU mithilfe der EU-Öko-Verordnung, wie Öko-Produkte erzeugt, verarbeitet und gekennzeichent werden. Nach knapp vier Jahren zäher Verhandlungen trat am 17. Juni 2018 das neue Bio-Basisrecht in Kraft. Abgeschlossen ist das Update der Öko-Verordnung damit aber noch nicht. In Brüssel heißt es nun, entscheidende Regeln zu ergänzen und Schwachstellen des neuen Bio-Rechts zu beheben, damit die neue Öko-Verordnung in vollständiger Fassung ab 1. Januar 2021 angewendet werden kann.

Informationen zum aktuellen Stand der Revision der EU-Öko-VO finden Sie auf der Internetseite des Dachverbandes BÖLW.

Zurzeit kursieren irrtümliche Meldungen zur Auslegung der neuen EU-Öko-VO. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) hat die zehn wichtigsten Irrtümer richtig gestellt.

Weidetierhaltung und Wolfsmanagement

Die Weidehaltung ist eine zentrale Säule der artgerechten Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen im Öko-Landbau. Sie ist aktiver Biotop- und Artenschutz und sichert zahlreichen Pflanzen-, Insekten- und Vogelarten das Überleben. Gleichzeitig gehören zur Vielfalt natürlicher Öko-Systeme auch Raubtiere wie der Wolf. Seit einigen Jahren breitet sich der Wolf in Deutschland wieder aus und etabliert sich in immer mehr Regionen als Bestandteil der heimischen Wildfauna. Er ist gemäß Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Für den Ökolandbau und auch den Naturschutz stellt sich somit ein wachsender Zielkonflikt zwischen Biotopschutz durch möglichst weitflächige Weidehaltung und dem Artenschutz einzelner Tierarten ein.

Betroffene Weidetierhalterinnen und -halter können sich hier über das Wolfsmanagement und Telefonnummern im Schadensfall in ihrem jeweiligen Bundesland informieren.

 


Themen

Verbraucher

Wofür steht Biopark? Was macht den Verband aus? Hier finden Sie weitere Informationen zum Biopark e. V.

Mitglieder

Informationen über die Vorteile einer Biopark-Mitgliedschaft und wie man Biopark-Mitglied wird sowie Neuigkeiten aus dem Verband sind hier zusammgefasst.

Partner

Hier finden Sie unsere Partner wie die Biopark Markt GmbH sowie weitere Biopark-Kooperationen.

Presse

Auf dieser Seite finden Sie die Ansprechpartnerinnen. Zudem steht Ihnen ein Download-Service zur Verfügung.

Drei gute Argumente für Biopark

Tierwohl und Artenschutz

Eine artgerechte Tierhaltung mit Weidegang und Ausläufen, der Ausschluss von Gentechnik und eine möglichst geschlossene Kreislaufwirtschaft gehören ebenso zu den Prämissen des Biopark e. V. wie der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestidzide und ein aktiver Einsatz für Natur- und Klimaschutz.

Strenge Richtlinien

Nutztiere leben unter natürlichen Bedingungen bei Weidegang und betriebseigenem Futter. Das Verbot gentechnisch veränderter Organismen und auf deren Grundlage hergestellten Erzeugnisse schließen die strengen Biopark-Richtlinien ebenso ein wie das Verbot der Anbindehaltung bei Wiederkäuern.

Qualität statt Quantität

... heißt der oberste Grundsatz bei Biopark e. V. Biopark steht für hochwertiges Fleisch mit gesicherter, ökologischer Qualität und absoluter Transparenz in der Viehhaltung.

Geschichte und Geschichten

1991 gründete Frau Prof. Heide-Dörte Matthes mit zwölf engagierten Landwirtinnen und Landwirten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Karow, Mecklenburg-Vorpommern, den Biopark e. V.  Sie begannen mit rund 15.000 Hektar, wovon diese Flächen überwiegend in Natur- und Landschaftsschutzgebieten lagen. Ihr Ziel war es, ihre Produkte gemeinsam unter einer Dachmarke zu vermarkten. So wurde 1994 die Erzeugergemeinschaft "Biopark Markt GmbH" gegründet, die fortan Biopark-Mitglieder auf der Suche nach Abnehmern für ihre ökologisch erzeugten Produkte unterstützt.

2002 trat der Biopark e. V. dem BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) bei.

2004 gründen fünf Biopark-Betriebe und deren elf konventionell wirtschaftende Nachbarn die erste deutsche Gentechnikfreie Zone zwischen Warbel und Recknitz mit einem Flächenumfang von fast 10.000 Hektar.

2005 wird Frau Prof. Matthes zur Ehrenvorsitzenden des Biopark e. V. ernannt.

Rövertannen 13  |  18273 Güstrow
Tel: 03843 - 24 50 30