• Mutterkuh

    Nur gemeinsam sind wir stark.

    Für unsere Landwirtinnen und Landwirte heißt artgerechte Tierhaltung auch, Herdentiere in Gruppen zu halten. In der Tierernährung setzen wir auf betriebseigene Futtermittel, die frei von gentechnisch veränderten Organismen sind.

  • Bluehstreifen

    Ohne Spritze, das ist spitze.

    Unsere Landwirtinnen und Landwirte verzichten ganz bewusst auf chemisch-synthetische Pestizide. Mit einer "Landwirtschaft für Artenvielfalt" leisten sie zudem einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Naturschutz.

  • 2 Kühe / Alternative

    Für unsere Kühe lohnt sich die Mühe.

    Tierwohl sowie eine artgerechte Tierhaltung liegen unseren Landwirtinnen und Landwirten am Herzen. Das fängt für uns beim Weidegang an und hört beim Verbot der Anbindehaltung auf.

  • Schweinchen

    Das Schwein sich suhlt in Schlamm und Stroh,
    macht Landwirt und Verbraucher froh.

    Unsere Tiere bekommen ausreichend Auslauf und leben auf eingestreuten Liegeflächen - eine ökologische Schweinehaltung, die dem Tier gut tut und die die Verbraucherin und der Verbraucher am Ende schmeckt.

Herzlich Willkommen beim Biopark e. V.

Neues und Veranstaltungen

Gesucht: Projektskizzen zu nachhaltigen Lebensmitteln

Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) sucht innovative Projektideen für ökologische und nachhaltige Lebensmittel.

Von der ökologischen und nachhaltigen Lebensmittelverarbeitung entlang der Wertschöpfungskette über Ressourceneffizienz, optimierte Verpackungen bis hin zur Minimierung von Lebensmittelabfällen - das BÖLN sucht innovative Projektideen für ökologische und nachhaltige Lebensmittel.

Mit dem Ideenaufruf soll die Wettbewerbsfähigkeit des ökologischen Landbaus gestärkt werden - durch qualitativ hochwertige, für den Verbraucher attraktive Produkte. Analysen zum Verbraucherverhalten und die Entwicklung geeigneter Kommunikationsstrategien für eine ökologische oder nachhaltige Ernährung sind daher weitere Themen, die in der neuen Bekanntmachung gefördert werden sollen.

Es werden Projektideen zu drei größeren Themenfeldern gesucht:

  • ökologische/nachhaltige Lebensmittelverarbeitung,
  • Beitrag des Ökolandbaus zur nachhaltigen Ernährung,
  • Qualität ökologischer/ nachhaltiger Lebensmittel.

Die Projektskizzen können bis zum 22. Februar 2019 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden.

Nähere Informationen zu Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) finden Sie hier. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Projektskizzen erstellen und einreichen können.

 

 

Die Landwirtschaft zwischen Verbrauchererwartung und Einkommenssicherung

Der Verlust der Artenvielfalt und das sich wandelnde Klima stellen die Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Für eine zukunftsfähige Landbewirtschaftung ist ein Umdenken und vielfach auch eine Umstellung des Betriebs notwendig, um die eigene Existenz und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und nachhaltig zu wirtschaften. Das größte Potential wird dabei im ökologischen Landbau gesehen. Mit der Veranstaltung möchte die Brandenburgische Akademie über die Möglichkeiten des Ökolandbaus und der konventionellen, Ökolandbau nahen, Landwirtschaft informieren. Die Vorstellung erfolgreicher Konzepte soll Landwirtinnen und Landwirte ermutigen, dabei auch neue Wege zu beschreiten. Die stetig steigende Nachfrage nach ökologisch und vor allem auch regional erzeugten Produkten ist für Landwirtinnen und Landwirte eine große Chance, den eigenen Betrieb langfristig auf eine solide Grundlage zu stellen.

Herzlich zur Tagung eingeladen sind ökologisch und konventionell wirtschaftende Landwirtinnen und Landwirte, Behördenmitarbeitende, Naturschützerinnen und Naturschützer sowie alle an einer nachhaltigen Landnutzung interessierten Personen.

Biopark e.V. und die Biopark Markt GmbH beraten Sie zur Umstellung auf den Ökologischen Landbau und den Absatz von Biofleisch und Biogetreide.

Teilnahmegebühr: regulär 25,00 €, für Studierende und Arbeitslose 15,00 €.

Tagungsort:

Brandenburgische Akademie „Schloss Criewen“
Park 3
D - 16303 Schwedt / OT Criewen

Das Programm finden Sie hier.

Perspektiven für den Ökolandbau – Sorten und Rassen für die ökologische Landwirtschaft

Pflanzen und Tiere wachsen in der ökologischen Landwirtschaft unter anderen Rahmenbedingungen als bei der konventionellen Erzeugung auf. Deshalb sind hier andere Qualitäten bei Sorten und Rassen gefragt. Die Tagung befasst sich damit, welche Zuchtziele und -strategien bei der Entwicklung von Sorten und Rassen für die ökologische Landwirtschaft verfolgt werden, welche Wege die Züchterinnen und Züchter beschreiten, welchen Herausforderungen sie sich stellen und welche Erfolge es gibt. Den interessanten Rahmen der Veranstaltung bilden Verbände, Unternehmen und Institutionen mit ihren Informationen und Produkten sowie der Möglichkeit zu individuellen Gesprächen.

Biopark e.V. präsentiert sich bei der Tagung als Aussteller.

Veranstaltungsort: Halle der Landwirtschaftskammer auf dem NORLA-Messegelände, Rendsburg

Das Programm finden Sie hier und mit diesem Formular können Sie sich anmelden.

 


Aktuelle Schwerpunkte

Landwirtschaft für Artenvielfalt

Um dem Artensterben etwas entgegenzusetzen, wurde auf Initiative vom Biopark e. V. in Kooperation mit dem WWF und unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. sowie mit Unterstützung des Landwirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern der Naturschutzstandard "Landwirtschaft für Artenvielfalt" entwickelt.

Hier finden Sie alle teilnehmenden Biopark-Betriebe.

 

Revision der EU-Öko-Verordnung

Seit 1991 regelt die EU mithilfe der EU-Öko-Verordnung, wie Öko-Produkte erzeugt, verarbeitet und gekennzeichent werden. Nach knapp vier Jahren zäher Verhandlungen trat am 17. Juni 2018 das neue Bio-Basisrecht in Kraft. Abgeschlossen ist das Update der Öko-Verordnung damit aber noch nicht. In Brüssel heißt es nun, entscheidende Regeln zu ergänzen und Schwachstellen des neuen Bio-Rechts zu beheben, damit die neue Öko-Verordnung in vollständiger Fassung ab 1. Januar 2021 angewendet werden kann.

Informationen zum aktuellen Stand der Revision der EU-Öko-VO finden Sie auf der Internetseite des Dachverbandes BÖLW.

Zurzeit kursieren irrtümliche Meldungen zur Auslegung der neuen EU-Öko-VO. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) hat die zehn wichtigsten Irrtümer richtig gestellt.

Weidetierhaltung und Wolfsmanagement

Die Weidehaltung ist eine zentrale Säule der artgerechten Haltung von Rindern, Schafen und Ziegen im Öko-Landbau. Sie ist aktiver Biotop- und Artenschutz und sichert zahlreichen Pflanzen-, Insekten- und Vogelarten das Überleben. Gleichzeitig gehören zur Vielfalt natürlicher Öko-Systeme auch Raubtiere wie der Wolf. Seit einigen Jahren breitet sich der Wolf in Deutschland wieder aus und etabliert sich in immer mehr Regionen als Bestandteil der heimischen Wildfauna. Er ist gemäß Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt. Für den Ökolandbau und auch den Naturschutz stellt sich somit ein wachsender Zielkonflikt zwischen Biotopschutz durch möglichst weitflächige Weidehaltung und dem Artenschutz einzelner Tierarten ein.

Betroffene Weidetierhalterinnen und -halter können sich hier über das Wolfsmanagement und Telefonnummern im Schadensfall in ihrem jeweiligen Bundesland informieren.

 


Themen

Verbraucher

Wofür steht Biopark? Was macht den Verband aus? Hier finden Sie weitere Informationen zum Biopark e. V.

Mitglieder

Informationen über die Vorteile einer Biopark-Mitgliedschaft und wie man Biopark-Mitglied wird sowie Neuigkeiten aus dem Verband sind hier zusammgefasst.

Partner

Hier finden Sie unsere Partner wie die Biopark Markt GmbH sowie weitere Biopark-Kooperationen.

Presse

Auf dieser Seite finden Sie die Ansprechpartnerinnen. Zudem steht Ihnen ein Download-Service zur Verfügung.

Drei gute Argumente für Biopark

Tierwohl und Artenschutz

Eine artgerechte Tierhaltung mit Weidegang und Ausläufen, der Ausschluss von Gentechnik und eine möglichst geschlossene Kreislaufwirtschaft gehören ebenso zu den Prämissen des Biopark e. V. wie der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestidzide und ein aktiver Einsatz für Natur- und Klimaschutz.

Strenge Richtlinien

Nutztiere leben unter natürlichen Bedingungen bei Weidegang und betriebseigenem Futter. Das Verbot gentechnisch veränderter Organismen und auf deren Grundlage hergestellten Erzeugnisse schließen die strengen Biopark-Richtlinien ebenso ein wie das Verbot der Anbindehaltung bei Wiederkäuern.

Qualität statt Quantität

... heißt der oberste Grundsatz bei Biopark e. V. Biopark steht für hochwertiges Fleisch mit gesicherter, ökologischer Qualität und absoluter Transparenz in der Viehhaltung.

Geschichte und Geschichten

1991 gründete Frau Prof. Heide-Dörte Matthes mit zwölf engagierten Landwirtinnen und Landwirten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Karow, Mecklenburg-Vorpommern, den Biopark e. V.  Sie begannen mit rund 15.000 Hektar, wovon diese Flächen überwiegend in Natur- und Landschaftsschutzgebieten lagen. Ihr Ziel war es, ihre Produkte gemeinsam unter einer Dachmarke zu vermarkten. So wurde 1994 die Erzeugergemeinschaft "Biopark Markt GmbH" gegründet, die fortan Biopark-Mitglieder auf der Suche nach Abnehmern für ihre ökologisch erzeugten Produkte unterstützt.

2002 trat der Biopark e. V. dem BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) bei.

2004 gründen fünf Biopark-Betriebe und deren elf konventionell wirtschaftende Nachbarn die erste deutsche Gentechnikfreie Zone zwischen Warbel und Recknitz mit einem Flächenumfang von fast 10.000 Hektar.

2005 wird Frau Prof. Matthes zur Ehrenvorsitzenden des Biopark e. V. ernannt.

Rövertannen 13  |  18273 Güstrow
Tel: 03843 - 24 50 30