Neues & Veranstaltungen

Schulung zur Beratung von Naturschutzmaßnahmen auf landwirtschaftlichen Betrieben

Zielgruppe: Personen, die in der Beratung landwirtschaftlicher Betriebe aktiv sind oder zukünftig sein wollen und an Naturschutzmaßnahmen in der Agrarlandschaft interessiert sind. Sie können sowohl landwirtschaft- lichen als auch naturschutzfachlichen Hintergrund haben.

Zeit: Mittwoch, 22. Mai 2019 bis Freitag, 24. Mai 2019

Orte: Betriebe im Havelland und in der Uckermark (konventionell und ökologisch wirtschaftend) sowie Seminareinheiten und Übernachtung in der Alten Schule, Stegelitz

Inhalte:

  • Vorgehen bei einer naturschutzfachlichen Beratung 
  • Beratungskonzepte mit verschiedenem Zeitaufwand
  • Beispiele für Maßnahmen und vorhandene Maßnahmenkataloge
  • Zielartenkonzept: welche Standorte und Arten sind wichtig?
  • Kommunikation und Dokumentation
  • "Übungsbetrieb" mit Maßnahmenplanung und -diskussion

Hintergrund:

Diese Schulung ist Teil des Projektes „Entwicklung, Erprobung und Evaluierung eines übertragbaren Modells einer einzelbetrieblichen Naturschutzberatung im Land Brandenburg“. Dieses Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für ländliche Entwicklung (ELER) des Landes Brandenburg gefördert.

Ein detailliertes Programm und weitere organisatorische Infos erhalten Sie rechtzeitig vor der Veranstaltung. Anmeldung und Rückfragen sind ab 15. April 2019 bei Ulrike Knuth unter u.knuth@foel.de möglich. 

Förderpreis der BioMessen 2019 – Jetzt bewerben!

Ab sofort können sich Unternehmen, Initiativen, Vereine, Institutionen, Einzelpersonen oder Projekte bewerben, die mit ihrem Handeln aktiv dazu beitragen ›Mehr Bio für morgen‹ zu realisieren. Die Biomessen schreiben den Förderpreis in diesem Jahr zum dritten Mal aus.

Mit dem Förderpreis ›Mehr Bio für morgen‹ unterstützen die BioMessen Unternehmen, Initiativen, Vereine, Institutionen, Einzelpersonen oder Projekte, die sich aktiv für mehr Bio/ökologischen Landbau engagieren. Der Förderpreis ›Mehr Bio für morgen‹ wird einmal jährlich auf einer der vier BioMessen an ein bis zwei Preisträger verliehen. Eine Jury aus Bio-Experten wählt die Preisträger unter den eingereichten Bewerbungen aus. Der Förderpreis der BioMessen zeichnet Unternehmungen und Projekte aus, die über die unmittelbare Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung ökologischer Produkte hinausgehen. Potenzielle Preisträger setzen Impulse für die Weiterentwicklung der Bio-Branche/des ökologischen Landbaus/nachhaltigen Lebensstils (Ernährung, Umwelt – immer mit Verbindung zu Bio) insgesamt. Sie fokussieren dabei Kernwerte der Bio-Branche wie Nachhaltigkeit, Fairness, Innovation etc. Es können sich sowohl bereits umgesetzte als auch geplante Unternehmungen/Projekte bewerben.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisträger erhalten diese im Regelfall in Form von Sachleistungen (Messeauftritt, Werbeunterstützung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit etc.). Die BioMessen entscheiden nach dem von der Jury ermittelten Bedarf der Preisträger, in welcher Form das Preisgeld zur Verfügung gestellt wird.

Bewerben können Sie sich bis zum 31. Mai 2019. Die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier.

Fachtagung „Genetische Erhaltungsgebiete für Wildpflanzen für Ernährung und Landwirtschaft –ein neues Modul zur Stärkung des Artenschutzes“

Wildpflanzenarten sind als genetische Ressource der Pflanzenzüchtung unverzichtbar. Sie sind zugleich wichtige Komponenten unserer Ökosysteme und als Teil der biologischen Vielfalt wie viele andere Arten zunehmend bedroht. Völkerrechtlich besteht eine verbindliche Pflicht zur Umsetzung einer Erhaltungsstrategie für Wild- und Kulturpflanzenarten, die die Vorzüge der Erhaltung im natürlichen Lebensraum (in situ) mit den Vorteilen der Konservierung in Genbanken (ex situ) verbindet. Insbesondere bei Wildpflanzenarten können Genbanken die genetische Vielfalt nur in begrenztem Umfang langfristig konservieren. Deshalb ist die Bewahrung genetischer Vielfalt im natürlichen Lebensraum von Arten von herausragender Bedeutung. Darüber hinaus ist eine genetische Anpassung der Arten nur möglich, wenn neue genetische Vielfalt im Verlauf der natürlichen Reproduktions- und Ausbreitungsprozesse entsteht.

Aus diesen Gründen werden für ökonomisch und ökologisch wichtige Wildpflanzen in Deutschland Netzwerke genetischer Erhaltungsgebiete entwickelt. Der Aufbau, die Ausweisung und das langfristige Management genetischer Erhaltungsgebiete erfordern eine ressortübergreifende Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz. Auf diesen Sachverhalt weisen sowohl das BMU in der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt wie auch das BMEL in seiner Agrobiodiversitätsstrategie hin.

Datum: 04. und 05. Juni 2019

Ort: Julius Kühn-Institut(JKI), Erwin-Baur-Str. 27, 06484 Quedlinburg

Hier finden Sie weitere Informationen und das aktuelle Programm.

European Packaging Forum

DAS Event für die deutsche und europäische Obst & Gemüse-Branche

Marketing und Nachhaltigkeit, Rückverfolgbarkeit, Akzeptanz von Verbraucherinnen, Verbrauchern und Handel, Innovative Lösungen, Logistik, Schutz und Funktionalität, Hygiene und Recht. Das sind u.a. die Themen, mit denen sich die Expertinnen und Experten aus allen Wertschöpfungsstufen am 4. und 5. Juni 2019 in Düsseldorf beschäftigen werden. Das "European Packaging Forum“ ist eine punktgenau zugeschnittene Kongressveranstaltung, konzentriert auf einen Tag.

Das Programm und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Auf dem Boden bleiben?! Unsere Böden zwischen Nutzen und Schützen

Böden sind auf der ganzen Welt Grundlage allen Lebens und in ihren vielfältigen Funktionen elementar wichtig für Mensch und Natur. Die Allgegenwärtigkeit und die gefühlte Unerschöpflichkeit lässt sie jedoch wenig gefährdet erscheinen, zumal ihre Reaktion auf äußere Einflüsse sehr langsam ist. Jedoch sind rd. 50 % der Ackerflächen in Deutschland erosionsgefährdet. Hinzu kommen vielfach Belastungen durch Bodenverdichtungen sowie Nährstoffeinträge und Pflanzenschutz. Dies wirkt sich nicht nur auf die Bodenfruchtbarkeit, sondern insbesondere auch auf die Oberflächen- und Grundwasserqualität negativ aus.

Böden sind unverzichtbare Träger aller abiotischen und biotischen Ressourcen. Zur Sicherung der menschlichen Ernährung müssen Pflege und Nutzung in Einklang gebracht werden. Dabei bestehen sehr enge Beziehungen zum Arten-, Klima- und Wasserschutz. Mit der diesjährigen 40. Bundestagung greift die Deutsche Landeskulturgesellschaft (DLKG) die Diskussion um die vielfältigen Bodenfunktionen auf, um effiziente Strategien für einen nachhaltigen Bodenschutz zu erörtern.

Das vorläufige Programm und die Anmeldung finden Sie hier. Bitte melden Sie sich bis zum 21. Mai 2019 an.

Termin: 5. bis 7. Juni 2019

Tagungsort: Hohes Arsenal, Stadtmitte Rendsburg, Paradeplatz 11, 24768 Rendsburg

21. Fachtagung "Sommer-Sonne-Kompost" des Verbands der Humus- und Erdenwirtschaft Region Nord e.V. (VHE-Nord)

Unter dem Titel „Sommer-Sonne-Kompost“ möchte der VHE-Nord auf der 21. Fachtagung am 05.06.2019 in Rostock die Bedeutung des Komposteinsatzes für die Resilienz des Bodens im Hinblick auf die Abpufferung der Folgen des Klimawandels (Wetterextreme mit Starkregen bzw.extremer Trockenheit) mit Ihnen diskutieren.

Hierzu hat der VHE-Nord hochkarätige Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Wissenschaft und Beratung eingeladen. Natürlich erwartet Sie auch wieder ein interessantes Rahmenprogramm. Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Komposterzeugung und Landwirtschaft gehören eng zusammen: Das ist die zentrale Botschaft, die von der diesjährigen VHE-Nord Fachtagung gesendet werden soll.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Barnim: Naturpark-Projekt 2019 gesucht

Auch in diesem Jahr lobt der Naturpark Barnim seinen Wettbewerb um das Naturpark-Projekt des Jahres aus. Gewürdigt werden damit das Engagement und der Ideenreichtum, mit dem Vereine, Firmen, Institutionen, Kommunen und Einzelpersonen in vielfältigen Projekten die Entwicklung des Naturparks Barnim unterstützen und begleiten. Diese sind unverzichtbarer Teil der Erfolgsgeschichte der Berlin-Brandenburger Naturlandschaft. Eingereicht werden können Vorhaben aus allen Themenfeldern, die zur nachhaltigen Entwicklung der Naturparkregion und damit zur Umsetzung der Ziele des Naturparks beitragen. Das Spektrum möglicher Wettbewerbseinsendungen ist dabei sehr groß. Projekte zum Biotop- und Artenschutz in bebauten und unbebauten Bereichen oder zur Schaffung von Biotopverbunden können ebenso eingereicht werden wie Projekte zur Entwicklung naturtouristischer Angebote, des regionaltypischen Bauens oder zum Erhalt von Denkmälern. Auch mit Umweltbildungsangeboten, regionalen Produkten und deren Vermarktung, Projekten aus dem Themenfeld Sport und Natur oder besonderen Kooperationen kann man sich bewerben. Das Siegerprojekt erhält eine Ehrenplakette und den Wanderpokal des Kuratoriums. Durch Förderung des Landkreises Barnim und des Landes Berlin wird ein Preisgeld bis 2.000 Euro ausgereicht. Das Siegerprojekt und die vier Nächstplatzierten werden im Rahmen der Veranstaltung öffentlich gewürdigt und im Naturparkmagazin deutschlandweit bekannt gemacht.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 10. Juni 2019. Weitere Informationen finden Sie hier.

Aufruf zum Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau

Beim Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2020 werden zum 20. Mal Ökobetriebe für ihre innovativen und erfolgreichen Konzepte ausgezeichnet.

Ab dem 1. Februar 2019 können Bio-Landwirtinnen und -Landwirte ihre ungewöhnlichen, innovativen und zukunftsweisenden Ideen für den Bundeswettbewerb einreichen. Gesucht werden individuelle Betriebskonzepte, die sich in der Praxis bewährt haben. Diese Konzepte können den gesamten Betrieb umfassen oder einzelne Bereiche abdecken, wie zum Beispiel Lösungen in der Tierhaltung, im Natur- und Ressourcenschutz oder im Energiemanagement.

Teilnahmeberechtigt sind alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung ist, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird. Betriebe können sich auch im Verbund mit Verarbeitungs- und/oder Vermarktungsbetrieben bewerben. Die ausgewählten Sieger erhalten ein Preisgeld von bis zu 7.500 Euro.

Sie können sich bis zum 28. Juni 2019 bewerben. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie hier.

Öko-Feldtage 2019 – Treffpunkt der ökologischen Landwirtschaft

Am 3. und 4. Juli 2019 finden die zweiten bundesweiten Öko-Feldtage auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, dem Lehr- und Versuchsgut der Universität Kassel, in Grebenstein statt. Sie bieten eine einzigartige Mischung aus Praxis und Forschung im Ökolandbau und in der Tierhaltung: die ideale Plattform, um Innovationen zu zeigen und aktuelle Themen mit Landwirten sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu diskutieren.

Deutschland verfügt über den größten Bio-Markt Europas. Die Politik strebt als Ziel 20 Prozent Ökolandbau bis zum Jahr 2030 an. Die bundesweiten Öko-Feldtage 2019 zeigen, welche Kraft und Vielfalt im Biolandbau stecken und dienen allen Akteuren dazu, das große Potenzial noch weiter zu entwickeln. Sie sprechen nicht nur Bäuerinnen und Bauern aus der ökologischen Landwirtschaft an, sondern genauso konventionelle Kolleginnen und Kollegen, um miteinander ins Gespräch und in den Austausch zu kommen.

Die Premiere der Öko-Feldtage im Jahr 2017 war ein voller Erfolg. Deshalb organisiert das starke Team von Partnern die Veranstaltung 2019 in bewährter Zusammenarbeit. Die FiBL Projekte GmbH ist Veranstalter der Öko-Feldtage 2019. Mitveranstalter sind das Hessische Landwirtschaftsministerium, die Universität Kassel mit der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen. Der BÖLW ist Schirmherr der Veranstaltung. Das Hessische Landwirtschaftsministerium unterstützt die Öko-Feldtage auch 2019 wieder finanziell im Rahmen des Ökoaktionsplans.

Aktuelles erfahren Sie hier.

Sommerschule 2019: Future of Food – Zukunftsfähige Ernährungssysteme

Die Sommerschule ist die Gelegenheit für alle jungen Leute, die unsere Ernährung in Zukunft mit gestalten wollen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehen den brennenden Fragen der (tierischen) Lebensmittelerzeugung nach: vom eigenen Teller bis zur landwirtschaftlichen Erzeugung. An jedem Tag der Sommerschule gibt es einen anderen Schwerpunkt der Vorträge, Diskussionen und Exkursionen innerhalb des Wertschöpfungssystems Lebensmittel:

  • Was wollen aufgeklärte Verbraucherinnen und Verbraucher heute? Was sind aktuelle Ernährungstrends?
  • Wie sehen bestehende und zukünftige Handels und Vermarktungskonzepte aus?
  • Welche Rolle spielt das Lebensmittel-Handwerk für eine zukunftsfähige Lebensmittelversorgung?
  • Tierwohl und Fleischkonsum? Wie stellen wir uns eine ökologisch und ethisch tragfähige Landwirtschaft vor?

Diese und weitere Fragen wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam diskutieren und auch innovative Lösungsansätze suchen.

Termin: 24. bis 31. August 2019

Ort: Schloss Kirchberg, Haus der Bauern, 74592 Kirchberg/Jagst

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

Rövertannen 13  |  18273 Güstrow
Tel: 03843 - 24 50 30