Neues & Veranstaltungen

Barnim: Naturpark-Projekt 2019 gesucht

Auch in diesem Jahr lobt der Naturpark Barnim seinen Wettbewerb um das Naturpark-Projekt des Jahres aus. Gewürdigt werden damit das Engagement und der Ideenreichtum, mit dem Vereine, Firmen, Institutionen, Kommunen und Einzelpersonen in vielfältigen Projekten die Entwicklung des Naturparks Barnim unterstützen und begleiten. Diese sind unverzichtbarer Teil der Erfolgsgeschichte der Berlin-Brandenburger Naturlandschaft. Eingereicht werden können Vorhaben aus allen Themenfeldern, die zur nachhaltigen Entwicklung der Naturparkregion und damit zur Umsetzung der Ziele des Naturparks beitragen. Das Spektrum möglicher Wettbewerbseinsendungen ist dabei sehr groß. Projekte zum Biotop- und Artenschutz in bebauten und unbebauten Bereichen oder zur Schaffung von Biotopverbunden können ebenso eingereicht werden wie Projekte zur Entwicklung naturtouristischer Angebote, des regionaltypischen Bauens oder zum Erhalt von Denkmälern. Auch mit Umweltbildungsangeboten, regionalen Produkten und deren Vermarktung, Projekten aus dem Themenfeld Sport und Natur oder besonderen Kooperationen kann man sich bewerben. Das Siegerprojekt erhält eine Ehrenplakette und den Wanderpokal des Kuratoriums. Durch Förderung des Landkreises Barnim und des Landes Berlin wird ein Preisgeld bis 2.000 Euro ausgereicht. Das Siegerprojekt und die vier Nächstplatzierten werden im Rahmen der Veranstaltung öffentlich gewürdigt und im Naturparkmagazin deutschlandweit bekannt gemacht.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 10. Juni 2019. Weitere Informationen finden Sie hier.

Feldtag der GFL am 11.06.2019 in Müncheberg am ZALF

Die Gesellschaft zur Förderung der Lupine (GFL) lädt Sie herzlich zum diesjährigen Feldtag am Dienstag, den 11. Juni 2019, ein.

Der Feldtag wird in diesem Jahr vormittags am ZALF in Müncheberg stattfinden, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein sehr interessantes Programm zusammengestellt haben. Nach der Besichtigung der Feldversuche am ZALF und einer anschließenden Stärkung (Mittagsimbiss) setzen wir das Programm mit der Besichtigung von zwei landwirtschaftlichen Betrieben (ökologisch und konventionell) fort. Auf dem ökologisch bewirtschafteten Betrieb wird zudem der Öko-Landessortenversuch, der dort vom LELF Brandenburg durchgeführt wird, vorgestellt.

Das Programm finden Sie hier. Bitte melden Sie sich nach Möglichkeit bis zum 4. Juni 2019  hier an.

Die Informationen zum Feldtag mit Einladung und Rückmelde-FAX sind auch auf unserer Homepage www.lupinenverein.de.

 

Tag des ökologischen Landbaus 2019

Ort: Öko Versuchsfeld „Am Hechtsoll“, 18276 Gülzow-Prüzen, Boldebucker Straße

Feldbegehung (Versuchsfeld in Gülzow in Richtung Boldebuck), ab 13:30 Uhr

  • Feldbestände in der Fruchtfolge
  • Sortenvergleiche in Weizen, Gerste, Roggen, Triticale, Hafer, Lupinen, Soja, Sonnenblumen, Hanf und Mais
  • Schwefel-Düngungsversuch im Kleegras, Saatgutummantelung
  • Einsatz von Mykorrhiza-Präparaten im Sommergetreide
  • Versuche zur Unkrautbekämpfung in Zuckerrüben und Getreide

Das Programm finden Sie hier.

 

 

 

Sag mir deine Meinung - Landwirtschaft in der Gesellschaft

Die in der Landwirtschaft Tätigen und von ihr lebenden Menschen sind – ganz klar – Teil der Gesellschaft. Zunehmend erleben sie sich und ihr Tun unverstanden. Die Entwicklungen in der Landwirtschaft waren in den letzten Jahrzehnten gewaltig und ebenso wie in der übrigen Gesellschaft nicht immer gut für Menschen und Umwelt. Erfahrungen von Überforderung und das Gefühl, ja das Wissen, dass es „so nicht weiter gehen kann“ erleben wir in vielen Lebensbereichen. Leider geraten in dieser Gemengelage immer wieder gesellschaftliche Konfikte auf eine persönliche Ebene. Da hilft kein „Schwarze-Peter-Spiel“. Besser ist aufeinander zuzugehen.  Die eigenen Geschichten teilen, mal in die Schuhe des anderen schlüpfen, Erwartungen aneinander formulieren und ganz wichtg: immer mal miteinander lachen. Für all dies ist Zeit und Raum in der Veranstaltung „Sag mir deine Meinung – Landwirtschaft in der Gesellschaft“ im Rahmen des Hessentages am 14. Juni auf dem Eichhof.

Der Dialog wird von der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck veranstaltet, um eine Spende wird gebeten. Hier erfahren Sie mehr.

Feldtag Ökologischer Landbau: Leguminosenanbau in der Praxis

Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder zusammen mit der Landesanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV (LFA MV) einen Praxisfeldtag in Plöwen. Erfahren Sie mehr über Andenlupinen, die den Energiemaisanbau attraktiver machen sollen und Futterleguminosen im Trockentoleranztest. Bei einer Versuchs- und Flächenbegehung werden Öko-Sortenversuche zu Wintergerste, -roggen, -triticale, Hafer und Lupinen ausgewertet. Außerdem werden die Fruchtfolge und Versuche im Rahmen des EIP-Projektes „Humusaufbau“ dargestellt.

Vorträge und Feldbegehung: 10:00 bis 14:00 Uhr
Treffpunkt: Schlossstraße 2 (am Burgturm), 17321 Löcknitz

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

 

Feldtag: Biodiversität auf dem Acker durch alternative Kulturen & Leguminosenanbau und Stickstoffmanagement

Das Thema regionale Kulturpflanzen und die Arten- und Sortenvielfalt von Nutzpflanzen rückt angesichts der Kritik an stark verengten Fruchtfolgen im Ackerbau, der Intensivierung landwirtschaftlicher Nutzung und der negativen Auswirkungen auf Natur und Artenschutz und die biologische Vielfalt in der Kulturlandschaft zunehmend in das öffentliche Interesse. Die Verwendung gebietsheimischer Pflanzenherkünfte dient der Sicherung der genetischen Vielfalt, dazu sind seitens des Naturschutzrechts und europäischer Saatgutrechtsnormen neue Anforderungen gestellt, die bindend bis 202 umzusetzen sind. Alternative Nutzpflanzen zur Sicherung einer Sorten- und Artenvielfalt in der Landwirtschaft sind ein wichtiger Beitrag zur Agrobiodiversität.

Termin: 18. Juni 2019

Ort: Lehr- und Versuchsstation der HNEE Gut Wilmersdorf, Wilmersdorfer Straße 2, 16248 Angermünde

Bitte melden Sie sich bis zum 10. Juni 2019 per Mailan Sabrina.Scholz@hnee.de oder telefonisch unter 03334/657425 an.

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

 

BÖLW-Fachgespräch: Reinigung und Desinfektion in der Bio-Verarbeitung

Von Herstellern von Bio-Lebensmitteln wird neben der notwendigen Hygiene und Lebensmittelsicherheit zusätzlich ein schonender Umgang mit der Umwelt erwartet. Das schließt auch den Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln ein. Im Rahmen des BÖLN-geförderten Projekts „Umweltfreundliches Reinigungs- und Hygienemanagement in Lebensmittelbetrieben“ wurde vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) eine erste Betriebsmittelliste für den Bereich Reinigung und Desinfektion erstellt. Dennoch gibt es Wissenslücken und Herausforderungen, um die anspruchsvollen Reinigungs- und Desinfektionsanforderungen ohne problematische Substanzen zu bewältigen.
 
Mit Blick auf die neue EU-Öko-Basisverordnung 2018/848, in der künftig eine Liste die zugelassenen Reinigungs- und Desinfektionsmittel für den Bereich der Lebensmittelverarbeitung festlegen wird, veranstaltet der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) ein Fachgespräch. Gemeinsam wollen die Veranstalter den Umgang mit Reinigung und Desinfektion in unterschiedlichsten Ver-arbeitungsunternehmen analysieren, umweltfreundliche Lösungen kennenlernen und daraus Konsequenzen für die Regeln im neuen Bio-Recht zu ziehen.

Das Fachgespräch richtet sich an Wissenschaft, Verarbeitungsunternehmen, Hersteller/Dienstleister im Bereich Reinigung & Desinfektion, Kontrollstellen, Behörden und Verbände. Das gesamte Programm finden Sie hier.

Die Veranstaltungsteilnahme ist kostenfrei, für die Bio-Tagungsverpflegung wird eine Pauschale von 45 € inkl. Mwst. erhoben, die vor Ort in bar zu entrichten ist.

Unter www.boelw.de/fachgespraech19 können Sie sich bis zum 31. Mai 2019 verbindlich anmelden.

Veranstaltungsinformationen: Dienstag, 18. Juni 2019 von 11 bis 16 Uhr im Morgensternhaus, Gerloser Weg 70, 36039 Fulda

8. Sächsisch-Thüringische Bodenschutztage

Bodenschutz ist und bleibt trotz der spezialgesetzlichen Reglungen des Bundes-Bodenschutzgesetzes eine auf verschiedene Bereiche verteilte Querschnittsaufgabe. Eine wirksame Umsetzung der bestehenden Regelungen und Anforderungen zum vorsorgenden Schutz der Böden setzt nicht zuletzt voraus, dass der Wert, die Gefährdung sowie die Schutzwürdigkeit und –möglichkeit der Naturressource Boden im Bewusstsein der handelnden Akteure verankert sind. Die Sächsisch-Thüringischen Bodenschutztage möchten diese Zusammenhänge beleuchten und die öffentliche Wahrnehmung von Böden als unverzichtbare und nur begrenzt zur Verfügung stehende Lebensgrundlage stärken.

Mit und neben den Fachbeiträgen soll die Veranstaltung den fachlichen Austausch zwischen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung befördern und über die Fachwelt hinaus der Bewusstseinsbildung für die Bedeutung und den Wert der Böden sowie der Notwendigkeit ihres Schutzes dienen.

Angesprochen und eingeladen sind daher alle Akteure, die ein Interesse am Schutz und einer nachhaltigen Nutzung der Ressource Boden haben oder mit Anforderungen des Bodenschutzes in Berührung kommen.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft und dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz durchgeführt.

zeitlicher Ablauf:

19.06.2019: 10 bis 18 Uhr, anschließend Abendprogramm
20.06.2019: 8:30 bis 13 Uhr

Ort:

Leipziger KUBUS , Permoserstraße 15 , 04318 Leipzig

Bitte melden Sie sich bis zum 5. Juni 2019  hier an.

„Was blüht denn da?“ – Ackerwildkraut-Exkursion

Acker-Krummhals, Lämmersalat oder Acker-Zahntrost gehören zu den Wildkräutern, die auf Äckern zu Hause sind. Sie sind heute selten geworden. Auf einer Exkursion werden Sie diese Ackerwildkräuter und ihre Besonderheiten kennenlernen. Sie zeigen z.B. Nährstoffgehalte oder pH-Wert an und geben Hinweise auf die Bewirtschaftung. Gemeinsam mit dem Naturschutzberater Maximilian Heller wird die sehr artenreiche Ackerbegleitflora auf dem Bauckhof Stütensen genauer unter die Lupe genommen. Landwirt Jörg Timme-Rüffler baut dort auf seinen Flächen Getreide an und wird über seine Erfahrungen berichten und konkrete Informationen für Praktikerinnen und Praktiker geben. Auch in der Diskussion um den Insektenschwund kann man mit Beikräutern punkten, denn sie sind eine wichtige Nektar- und Pollenquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Vor allem auch, weil sie in einer Zeit blühen, in der sonst relativ wenig blüht.

20. Juni 2019 auf dem Bauckhof Stütensen, Stütensen 2, 29571 Rosche

Das ausführliche Programm und die Anmeldung finden Sie hier.

 

CRISPR/Cas und Co - Neue Technologien in der Pflanzenzüchtung

Genome Editing – dieser Begriff umfasst eine Reihe von neuen molekularbiologischen Methoden, mit denen gezielt und sehr präzise Veränderungen im Genom vorgenommen werden können, um bestimmte Eigenschaften zu verbessern. Die Nutzung dieser Techniken in der Züchtung von Nahrungs- und Futterpflanzen ist ebenso vielversprechend wie umstritten. Was ist das Besondere an diesen Verfahren, was können sie tatsächlich leisten und wo sind die Grenzen? Welche ethischen Fragen stellen sich im Zusammenhang mit den neuen Techniken? Diskutieren Sie mit dem Molekularbiologen Dr. Frank Hartung und dem Theologen Dr. Hermann Diebel-Fischer.

25. Juni 2019, 18.30 Uhr - 21.00 Uhr

Zentrum kirchlicher Dienste, Alter Markt 19, 18055 Rostock

Zum Programm und zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Rövertannen 13  |  18273 Güstrow
Tel: 03843 - 24 50 30