Biopark-Höfe im Portrait

Gut Dalwitz

Gutshof in unberührter Natur
 

Gut Dalwitz wird seit 1349 mit einer Unterbrechung von 46 Jahren von der Familie von Bassewitz bewirtschaftet. 1992 nahm Dr. Heinrich Graf von Bassewitz die Bewirtschaftung des Gutes wieder auf.

Mit 750 Hektar Ackerland werden im Wesentlichen zum Speisekartoffelanbau (30 ha) und zur Saatgutvermehrung von Getreide, Leguminosen und Kartoffeln genutzt. Auf ca. 350 Hektar Grünland wird eine extensive Mutterkuhhaltung mit 300 Tieren betrieben. Es wird Kalbfleisch für Babynahrung produziert, Ochsen und Färsen werden für Qualitätsfleischprogramme gemästet.

Die rund 100 Pferde weiden zum Teil gemeinsam mit den Rindern. Auf Gut Dalwitz werden südamerikanische Criollos (Westernpferde) gezüchtet. Seit 2007 ist eine Biogasanlage mit 500 kW in Betrieb, die neben Strom auch Heizwärme für den Betrieb und Teile des Dorfes sowie organischen Dünger in geschlossenem Kreislauf produziert.

1999 erhielt Gut Dalwitz den Agrarkulturpreis der Schweißfurth-Stiftung für zukunftsorientierte, nachhaltige Landwirtschaft. 2001 wurde der Betrieb mit der Thünen-Medaille für eine zukunftsweisende Vermarktung von Qualitätsfleisch ausgezeichnet. Der Betrieb bietet neben mehreren Ferienwohnungen (insgesamt 120 Betten) auch ein Hofrestaurant.


Daten - Zahlen - Fakten

Arbeitskräfte:

1 Betriebsleiterehepaar, 1 Verwalter, 1 Buchhalterin und 3 weitere Mitarbeiter,  

2 Mitarbeiter im Wald, 6 im Restaurant, 6 in den Ferienwohnungen, 1 Mitarbeiter in der Biogasanlage, 1 in der Buchhaltung sowie 1 Hausmeister

Standort:

Höhenlage: 50 m ü. NN  

Durchschnittliche Jahresniederschläge: 600 mm  

Ackerzahl: 20 bis 50  

Bodenart: Sand, sandiger Lehm

Betriebsfläche:

1100 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, 750 ha Wald, 750 ha Ackerfläche, 350 ha Dauergrünland

Fruchtfolge:

Grundsätzlich nicht vor 7 Jahren dieselbe Frucht. Nach Getreide folgt Blattfrucht, nach Sommerfrucht Winterfrucht. Vor Sommerfrüchten wir der Acker als Winterweide vorgenutzt. Auf 20 % der Flächen wird Kleegras auf Brache angebaut und der Aufwuchs für die 500 KW-Biogasanlage genutzt.  

Tierhaltung:

100 Mutterkühe (Hereford und Angus), 80 Färsen, 80 Ochsen, 140 Kälber

100 Pferde (Mecklenburger Kaltblut und Criollo)

Aufstallung:

Rinder: ganzjährig im Freiland

Fütterung:

Rinder: Heu, Stroh und Silage, Kälber Ausputzgetreide

Verkauf/Öffnungszeiten:

Restaurant vom 15. März bis 31. Oktober von Mittwoch - Sonntag ab 18 Uhr

Ab-Hof-Verkauf von Fleisch (Rind, Schaf, Wild)

Anfahrt:

BAB A19 Abfahrt Laage, in Richtung Laage, B108 bis Matgendorf, links Richtung Prebberede und weiter bis Dalwitz  

Ansprechpartner und Kontakt:

Gut Dalwitz  
Dr. Heino Graf von Bassewitz
Dorfstraße 43  
17179 Dalwitz  

Tel. 039972 - 56140
Fax 039972 - 51263  
post@gutdalwitz.de
www.gutdalwitz.de


Familienbetrieb Steinbock

Schwarzbunte Milchkühe
 

Der Hof ist ein Gemischtbetrieb mit dem Hauptproduktionszweig Milchviehhaltung. Da in Viehzucht und Ackerbau von Anfang an extensiv gewirtschaftet wurde, war die Umstellung auf den ökologischen Landbau im Jahr 2000 nur noch ein kleiner Schritt und die logische Konsequenz. Seit 2005 gehört der Betrieb dem Anbauverband Biopark an.

Die 180 Holstein-Friesian Kühe und das Jungvieh sind in den Sommermonaten ganztägig auf der Weide. Für den Winter wurde eine großzügige Liegehalle mit Auslauf gebaut. Die Biomilch wird von der Molkerei Bayreuth abgeholt und zu Käseprodukten verarbeitet.

Neben den Rindern gehören 10 Mastschweine sowie einige Streichelhasen, Hobbyziegen, Katzen und Border Collie „Lucky" zum Betrieb. Im Ackerbau wird schon seit einigen Jahren mit guten Erfahrungen pfluglos gearbeitet. Das Getreide wird auf dem Betrieb aufbereitet.

Im Zuge der Umstellung auf Ökolandbau errichteten Steinbocks ein eigenes Schlachthaus mit Verkaufsraum. Im Winterhalbjahr werden hier hofeigene Rinder und Schweine geschlachtet und regional, zum größten Teil auf Bestellung, verkauft.


Daten - Zahlen - Fakten / Gemischtbetrieb

Arbeitskräfte:

Betriebsleiterehepaar und Sohn, 7 Mitarbeiter, 2 Auszubildende zum Tierwirt

Standort:

Höhenlage: 550-700 m ü. NN

Durchschnittliche Jahresniederschläge: 600 mm

Durchschnittliche Ackerzahl: 22-30 Bodenart: Schieferverwitterungsboden

Betriebsfläche:

380 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche, 140 ha Ackerfläche, 240 ha Dauergrünland

Fruchtfolge:

2-jährig Kleegras, Sommerweizen, Dinkel, Erbsen, Winterweizen, Hafer oder Sommerroggen

Tierhaltung:

180 Milchkühe (Holstein-Friesian), 3 Zuchtbullen, 150 Jungrinder Nachzucht, 10 Mastschweine pro Jahr

Aufstallung:

Weide für Kühe und Jungrinder von April bis November, im Winter: Offenstall; Fütterung: im Sommer Weidefutter, im Winter Grassilage, Heu, Stroh

Verkauf ab Hof:

Fleisch vom Rind, Kalb, Schwein nach Absprache

Anfahrt:

Von der BAB A9 Abfahrt Bad Lobenstein (AS29), dann die B90 bis Bad Lobenstein, dort der B90 Richtung Wurzbach folgen. Ca. 3 km hinter Bad Lobenstein links nach Helmsgrün abbiegen. Am rechten Ortsrand liegt die Hofstelle.

Ansprechpartner und Kontakt:

Ökologische Landwirtschaft
Gerhard und Henning Steinbock
Helmsgrün Nr. 40
07356 Bad Lobenstein

Tel. und Fax 036651 - 2862


Pfendts Biohof

in Pratau
 

Leben auf Pfendts Bauernhof Pfendts Biohof wurde 2005 als Familienunternehmen gegründet und wird als solches geführt. Jeder aus der Familie arbeitet mit - wann immer er kann. Der Biohof erhielt 2007 das Biozertifikat. Gezüchtet werden Milchschafe, deren Milch zur manuellen Käseherstellung verwendet wird. Dieser wird im Hofladen verkauft. Beispiel Schafkäse: Er entsteht aus Rohmilch (100%) und enthält vitale Nährstoffe wie Vitamin A, D, B6, B12. Er fördert Wachstum und Kalziumaufnahme, unterstützt die Therapie bei Herzversagen, Bluthochdruck, Prostataerkrankungen, Blasen- und Nierenerkrankungen, Diabetes, Fettsucht, Karies, Gelenkschmerzen und Oedemen.


Kontakt: Pfendts Biohof

Inhaber: Stefan und Elvira Pfendt

Telefon: 03491 - 450126
Fax: 03491 - 454660
E-Mail: pfendts@web.de

Pratau
Lindenstr. 9
06888 Lutherstadt Wittenberg


Bio-Hof Niederwerbig

Margret und Frank Roffeis
 

Bis heute erweiterte der Familienbetrieb seine Flächen auf 39 Hektar Ackerland und 51 Hektar Grünland sowie 20 Hektar Wald. Die Roffeis führen - wie auch alle anderen Landwirte im Dorf - ihren Hof als Nebenerwerbsbetrieb. Damit haben die Nebenerwerbslandwirte in dieser Region eine wichtige Funktion zur Erhaltung der Landwirtschaftlichen Nutzung der Landschaft übernommen. Im

Verlauf der vergangenen Jahre wurde die Entwicklung des Betriebes vor allem durch die Erweiterung und Verbesserung des Rinderbestandes bestimmt. Durch den Zukauf guter Zuchtbullen konnte die Qualität der Absatzkälber erheblich verbessert werden. Eine Verbesserung der Selektionsbasis brachte auch der vereinzelte Zukauf weibllicher Zuchttiere, so dass der Bestand mittlerweile 50 Mutterkühe der Rasse Hereford umfasst und nun auch Zuchttiere produziert werden. Auf den Flächen, die nicht für die Futterproduktion benötigt werden, betreiben sie Marktfruchtbau mit Getreide und Lupinen.


Arbeitskräfte:

5 aktive Familienmitglieder

Standort:

Höhenlage: 72 m über NN

Jahresniederschläge: 480 mm

Ackerzahl: 18 bis 25

Bodenart: Sand, lehmiger Sand

Betriebsfläche:

90 ha Landwirtschaftliche Nutzfläche, 39 ha Ackerland, 51 ha Grünland, 20 ha Wald

Fruchtfolge: Sommergerste, Hafer, Kleegras, Winterroggen/Triticale mit Untersaat Seradella, Lupinen

Tierhaltung: 50 Mutterkühe (Hereford), 12 Mastrinder, 6 Färsen, 49 Kälber

Fütterung: Heu, Silage und für die Kälber und Masttiere hofeigenes Kraftfutter

Verbände: Biopark e. V.: www.biopark.de

Ansprechpartner und Kontakt:

Bio-Hof Niederwebig
Margret und Frank Hoffeis
Dorfstraße 12
14822 Niederwerbig

Tel. 033843 - 40555
Fax 033843 - 92959
E-Mail: roffeis.nw@t-online.de
www.roffeis-nw.de

Rövertannen 13  |  18273 Güstrow
Tel: 03843 - 24 50 30